Ukrainehilfe: Nikolaus-von-Weis-Schüler laufen für guten Zweck

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Die Schüler des Nikolaus-von-Weis-Gymnasiums in Speyer sind am Dienstag viele Runden für einen guten Zweck gelaufen. Die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ kann sich für die Ukraine-Hilfe über eine stattliche Summe freuen.

Am Dienstagmorgen war der Abschnitt der Holzstraße entlang des Gymnasiums für den Verkehr gesperrt. Der Grund war einfach: Die rund 450 Meter lange Laufstrecke des Benefizlaufs führte aus dem Hof des Gymnasiums auf die Holzstraße. Am Vincentius-Krankenhaus bog der Kurs in die gleichnamige Straße ab und führt über das Hoftor wieder auf das Schulgelände. Dort stand auch die Zeitnahmestation von Martin Hellige. Die gut 490 Schüler trugen Zahlentafeln, an denen Mikrochips angebracht waren. Jede Überquerung der Ziellinie wurde so erfasst. „Die Kinder und Jugendlichen sind an diesem Tag 3.045 Kilometer gelaufen und haben dabei 6767 Runden absolviert“, informierte Hellige nach dem Lauf.

Fünfstellige Summe erlaufen

Eröffnet hatten den Lauf Bürgermeisterin und Sportdezernentin Monika Kabs sowie Schuldirektor Egbert Schlitz. „Die Veranstaltung findet im Rahmen der Europawoche vom 30. April bis 9. Mai und als Teil unserer Aktivitäten als Europaschule des Landes Rheinland-Pfalz statt“, erklärte er. Die Kinder hatten vorher mit Eltern und Verwandten ausgehandelt, wie viel sie für jeweils eine absolvierte Runde erhalten. Die 6. Klassen starteten um 8.20 Uhr als erste Schüler den Lauf, am Nachmittag bildeten die ältesten Jahrgänge den Abschluss. Dabei ging es weniger um Geschwindigkeit als um Ausdauer.

Da jedes Kind individuell seine „Vergütung“ ausgehandelt hatte, war die Berechnung der Gesamtsumme aufwendig. Aber am Ende teilt die Schule mit, dass bei dem Benefizlauf 40.107,70 Euro zusammengekommen sind. Schlitz, der selbst mit einigen Lehrern einige Runden absolvierte, erläuterte, dass das Geld „vollständig der medizinischen Versorgung der vom Krieg heimgesuchten Zivilbevölkerung in der Ukraine zugutekommen“ werde.

Die Rheinpfalz, Marek Schwöbel, 04. Mai 2022

 

 


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