Schmetterlingszucht in der 7c

Schulleben

Insekten sind Lehrplanthema des Biologieunterrichts in Klassenstufe 7.

Die 7c durfte im Rahmen eines Unterrichtsprojektes die Entwicklung von der Raupe zum Schmetterling in eindrucksvoller Weise miterleben.

Über die Höhen und Tiefen der Schmetterlingsaufzucht berichtet Philipp. [...]

Im Fach Biologie steht in der Klasse 7 das Thema "Insekten" auf dem Lehrplan. Zur Veranschaulichung dieses Thema bestellte Frau Meiser, unsere Biologie-Lehrerin, Distelfalterraupen.

Als die Lieferung ankam mussten wir feststellen, dass nur drei der ca. dreißig Raupen überlebt hatten. Diese wurden von uns so gut gepflegt, dass sie sich bereits donnerstags verpuppt hatten.

Gleichzeitig hatte Frau Meiser eine Lieferung Raupen nachbestellt. Als diese freitags ankamen, freuten wir uns.

Bereits am darauffolgenden Dienstag waren die ersten von ihnen auf dem Weg zum Deckel ihres Glases, wo sie sich verpuppen konnten. Allerdings gab es leider auch Verluste. Drei der Raupen waren zu schwach zum Fressen und überlebten daher nicht.

Als wir donnerstags in die Schule kamen, sahen wir, dass einer der ersten drei Schmetterlinge geschlüpft war. Wir gaben ihm den Namen Jeremy und entließen ihn in die Freiheit. Außerdem waren zwei andere Puppen dunkler geworden, ein Zeichen, dass sie bald Schmetterlinge werden würden. Und tatsächlich: Freitags waren Jeffrey und Falco geschlüpft. Überglücklich entließen wir die beiden in die Freiheit.

Unterdessen hatten sich alle verbleibenden Raupen verpuppt. Doch dies lief nicht problemlos: So war zum Beispiel eine Raupe zu schwach gewesen, an den Deckel ihres Glases zu kriechen, und hatte sich auf dem Boden verpuppt. Das Problem daran: Auf dem Boden konnte sie sich nicht entwickeln. Also nahmen wir Kleber zu Hilfe, pinselten sie ein wenig damit an und klebten sie fest. So konnte sie noch frei schwingen, hing von der Decke und konnte sich ungestört entwickeln.

Ähnlich erging es einer anderen Puppe, die beim Transport von ihrem Glas zu ihrem kleinen Schmetterlingsgehege auf den Boden fiel. Auch hier leisteten wir Hilfestellung.

In der folgenden Woche ließen wir sieben weitere Schmetterlinge frei, u. a. auf der Bienenwiese vor der Turnhalle.

Durch dieses Experiment konnten wir die Entwicklung der Schmetterlinge genau erfassen. Außerdem lernten wir, für die Falter Verantwortung zu tragen. Und uns wurde verdeutlicht, dass im Leben dieser Falter leider nicht alle überleben, da von sechzig Exemplaren nicht einmal ein Viertel das Larvenstadium erreicht hatte, und noch weniger das Stadium eines Vollinsektes.

 

Insgesamt hat uns das Projekt sehr gut gefallen und uns spannende Einblicke in die Welt der Schmetterlinge gegeben.

Philipp, 7c


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